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pp 25-17 Vergleich zweier Operationsverfahren beim Wasserkopf im Alter - die ENDOVEST-Studie

von Jehuda Soleman, Neurochirurgie, Universitätsspital Basel

Der Normaldruckhydrozephalus – umgangssprachlich Wasserkopf im Alter – ist eine Erkrankung, bei der sich zu viel Hirnflüssigkeit in den Hirnkammern ansammelt. Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wird sie zu einem wachsenden Gesundheitsproblem. Typische Beschwerden sind Gangstörungen, Gedächtnisprobleme und Blasenfunktionsstörungen.

Die übliche Behandlung besteht in der Einlage eines Schlauchsystems (Shunt), das überschüssige Hirnflüssigkeit in den Bauchraum ableitet. Obwohl diese Methode wirksam ist, erfordert sie die dauerhafte Einlage eines Fremdkörpers und ist nicht selten mit Komplikationen verbunden, die Nachoperationen nötig machen können.

Eine neuere Alternative ist die kameragesteuerte Operation (endoskopische Drittventrikulostomie), bei der ohne Implantat ein neuer Abflussweg für die Hirnflüssigkeit direkt im Gehirn geschaffen wird. Es gibt Hinweise, dass diese Methode mit weniger Komplikationen einhergehen könnte – ob sie dabei eine vergleichbar gute Wirksamkeit aufweist, ist jedoch noch nicht ausreichend belegt.

Die ENDOVEST-Studie untersucht bei 150 Patientinnen und Patienten, welche Methode sicherer ist, weniger Komplikationen verursacht und gleichzeitig eine gute Erfolgsrate zeigt – mit dem Ziel, die Behandlung des Normaldruckhydrozephalus langfristig zu verbessern.

Fördersumme CHF 20'000

Zusammenarbeit  Neurochirurgie, Neuropsychologie, Geriatrie, Ganganalyse und Neuroradiologie

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