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pp 19-02 Aspirin und die Behandlung eines chronischen Subduralhämatoms

von Jehuda Soleman, Neurochirurgie, Universitätsspital Basel

Erkrankt jemand an einem chronischen subduralen Hämatom (cSDH), dann akkumulieren Betroffene - infolge eines leichten Traumas - Blut zwischen der Hirnhaut und der Gehirnoberfläche, was zu neurologischen Symptomen führt. Viele dieser Patientinnen und Patienten stehen unter einer medikamentösen blutverdünnenden Therapie (Aspirin). Benötigen diese Menschen eine operative Drainage des cSDH, dann ist die Datenlage sehr schlecht bezüglich ihres Blutungsrisikos mit und ohne Absetzen von Aspirin sowie der Komplikationsrate des Herz- und Gefässsystems. Im vorliegenden Projekt werden diese Fragen untersucht, um die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern, die eine Drainage ihres cSDH benötigen und blutverdünnende Medikamente einnehmen.

Fördersumme CHF 40‘000

Zusammenarbeit mit der Kardiologie und der Phamakologie des Unispitals sowie der Neurochirurgie der Kantonsspitäler Aarau, St. Gallen, Graubünden (Chur) und des Inselspitals Bern.

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